Spruchbanderklärung: Ihr Geldgeilen Säcke, 50+1 muss bleiben!

Nachdem sich nun also auch der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München – Karlheinz Rummenigge in Martin Kindscher Manier für einen Wegfall der 50+1-Regel ausgesprochen hatte, beziehungsweise von einem „Luxus“ sprach, den sich der deutsche Fußball leistet, wird immer deutlicher, in welche Richtung sich die Diskussion zu diesem Thema entwickelt. Sicherlich sind es unterschiedliche Beweggründe, die Rummenigge und Kind haben. Zu groß sind die heutigen finanziellen und sportlichen Abstände zwischen Hannover 96 und Bayern München.

Während Martin Kind alles dafür tut, „seinen“ Verein von kritischen Stimmen frei zu machen und in Gutsherrenmanier ein Hannover 96 nach seinem Gusto zu errichten, beschwört Rummenigge den „globalen Wettbewerb“ – und einen in dieser Hinsicht arg benachteiligten FC Bayern herauf und hinterfragt dadurch die Erhaltung der 50+1 – Regelung.

Doch genau diese Regelung stellt die Grundlage für die Selbstbestimmung als fast schon Alleinstellungsmerkmal des deutschen Fußballs dar. Diese Selbstbestimmung endgültig aufzugeben nur um weiteres Kapital zu generieren – oder anders ausgedrückt der „Geldgeilheit“ Einiger nachzugeben – wird den Fußball auf lange Sicht zerstören. Der Erhalt der 50+1 Regel ist eines der höchsten Güter. Diese Regel aufzugeben oder weiter zu verwässern, um im irrwitzigen Wettbieten diverser Investoren kurzfristig Schritt halten zu können, wird nicht ansatzweise die Lösung sein!

50+1 erhalten!

Dieser Beitrag wurde unter Saison 17/18 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.