Spruchbanderklärung: Keine Wahl darf nicht Dietrich bedeuten! / Es geht um den Verein, nicht um die Pläne Einzelner!

Am kommenden Sonntag steht die diesjährige Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart an. Im Fokus steht dabei die Wahl eines neuen Vereinspräsidenten. Die Gremien des VfB haben für diesen Posten Wolfgang Dietrich nominiert und versuchen seit Bekanntgabe dieser Entscheidung, den Mitgliedern diesen Kandidaten schmackhaft zu machen und ihn aller Widerstände und Fragezeichen zum Trotz als wählbar zu deklarieren.
Auf ein wirkliches inhaltliches Konzept wartet man jedoch bis heute. Vielmehr bestimmen Themen wie S21 und die Verstrickungen Dietrichs in die Quattrex Sports AG den „Wahlkampf“. Der VfB und seine Zukunft sowie die unabdingbare Einung der Mitglieder bleiben auf der Strecke.
Die von vielen Mitgliedern im Vorfeld geforderte demokratische Zweikandidatenwahl wurde erneut durch den Aufsichtsrat abgelehnt – dieses Vorgehen kann auch nicht durch den nachträglichen Verweis auf die fehlende Bereitschaft anderer Bewerber zur ehrenamtlichen Tätigkeit legitimiert werden. Eine Wahl zwischen unterschiedlichen Konzepten bleibt somit unmöglich. So bleibt am Sonntag nur die Möglichkeit „Ja“ oder „Nein“ zu Dietrich und den Plänen des Aufsichtsrates zu sagen.

Wolfgang Dietrich darf allerdings keinesfalls nur deswegen ins Amt gelangen, weil es keine wirklich demokratische Wahl gibt! Deshalb: Nein zu Dietrich am kommenden Sonntag! Wir brauchen einen Präsidenten, der zum einen mit den notwendigen Fähigkeiten ausgestattet ist, den Verein sicher durch die aktuellen Fahrwasser zu lenken und zum anderen einen, der es schafft, die Spaltung innerhalb des Vereins zu beenden und alle Seiten wieder zu einen! Ein Kandidat, der noch bevor eine Stimme abgegeben wurde, den Verein in dieser Form weiter auseinanderdividiert, kann nicht die Zukunft geschweige denn die beste Wahl für den VfB Stuttgart sein!

Neben der Wahl des Präsidenten stehen am Sonntag zudem diverse Satzungsänderungen auf der Agenda.
Fraglos beinhaltet das Paket einige inhaltlich sinnvolle Ansätze, die u.a. aus den Aktivitäten und Diskussionen rund um das Thema Vereinsentwicklung hervorgegangen sind. Gleichzeitig verstecken sich in den Vorschlägen allerdings sehr fragwürdige Anträge, die schlicht und ergreifend vollständig abzulehnen sind!
Ein Strafenkatalog, eine geänderte Geschäftsordnung und eine massive Schwächung der Mitgliederversammlung sind nicht hinnehmbar!

Ebenso lehnen wir die Anträge zu einer möglichen Briefwahl bzw. Onlinewahl kategorisch ab!
Warum der schon unter Gerd Mäuser abgelehnte Antrag nun erneut auf der Tagesordnung steht, wirft zudem Fragen auf.
Fakt ist, eine Briefwahl bzw. die Möglichkeit der Onlineabstimmung dient nur denjenigen, die sich der Aussprache und den folgenden Abstimmungen der anwesenden Mitglieder entziehen wollen.
Das Satzungspaket ist daher vollständig abzulehnen. Die Nachteile überwiegen die wenigen positiven Ansätze des sogenannten „Demokratisierungspakets“ deutlich! Wir sagen „Nein!“ zu den Satzungsänderungen.

Unter:
https://dervfbblog.files.wordpress.com/2016/09/mv_2016_10_09_satzungsc3a4nderungen.pdf
https://dervfbblog.files.wordpress.com/2016/02/mv_2016_10_09_satzungsc3a4nderungenii.pdf

findet ihr auf dem VfB-Blog entsprechende Erläuterungen zu den Satzungsänderungen.

Zudem sollen am Sonntag mit Hermann Ohlicher und Franz Reiner zwei Kandidaten in den schon bestehenden Aufsichtsrat gewählt werden.
Auch hier bleibt ein fader Beigeschmack. Nicht nur, dass der aktuelle Aufsichtsrat mehr als fragwürdige Entscheidungen zu Ungunsten des Vereins getroffen hat. Nein, nun sollen mit dem ehemaligen Spieler Ohlicher, einem „Fachmann“ für den sportlichen Bereich, und mit Herrn Reiner, einem Vertreter der Mercedes Benz Bank, zwei weitere Kandidaten den Kreis erweitern. Ein Schritt in die falsche Richtung, der allem entgegensteht, was sich viele Mitglieder seit Jahren wünschen.
Keine weitere Legitimation für den Aufsichtsrat!

ALLE zur Mitgliederversammlung am Sonntag! Du entscheidest!
Es geht um den Verein, nicht um die Pläne Einzelner!

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