Spruchbanderklärung: Schonungslose Aufarbeitung? / Ein Fisch kann auch ohne Kopf stinken… / Willkommen zurück!

Der erste Heimsieg seit einer gefühlten Ewigkeit. Waren zwar nur wenige Zentimeter, doch drin ist drin. 3 Punkte und der hoffentlich erste Schritt auf einem langen Weg.

Die Entlassung von Fredi Bobic kurz vor dem Spiel Dortmund ist inzwischen Geschichte. Ein weiterer gemeinsamer Weg war einfach nicht mehr möglich. Klar ist aber auch, dass Ablauf und Publizierung der Entlassung nicht Anspruch des VfB Stuttgart sein kann! Einem verdienten Spieler, der sich jahrelang den Arsch für den Verein aufgerissen hat, gebührt ein anderer Umgang im Zuge einer Entlassung!

Die Entlassung selbst kann aber nur ein Anfang sein, um die angekündigte „schonungslose Aufklärung“ anzugehen. Dieser Versuch kann bislang leider als gescheitert betrachtet werden.

Es läuft unrunder denn je, die Baustellen an denen im Verein gearbeitet werden muss werden nicht weniger. Vorstand und Präsident sind gefordert den Worten endlich auch Taten folgen zu lassen. Der Auftritt vom Aufsichtsratschef Dr. Schmidt bei der Pressekonferenz zur Entlassung Bobics sollte Stärke demonstrieren. Eine Stärke, die in vielen anderen Bereichen dringend notwendig gewesen wäre aber auch noch ist. Daran wird sich der Aufsichtsrat nun messen lassen müssen. Allerdings sind Zweifel angebracht, denn Wertvergleiche zwischen Bundesligakadern alleine zeugen wohl davon, dass die Verantwortlichen noch immer nicht erkannt haben, dass der VfB eben doch ein Fußballverein und kein Wirtschaftsunternehmen ist!

Die führenden Personen müssen zeigen, dass sie in der Lage sind das Ruder in der kommenden Zeit herum zu reißen. Gelingt das nicht, war die Entlassung von Bobic wohl zu wenig und nur ein erster Schritt. Es wird sich zeigen, ob der Fisch auch ohne Kopf stinken wird..

Trotz allem muss es natürlich weiter gehen. Die Mannschaft hat die ersten zaghaften Schritte getan. Es bleibt die Hoffnung, dass die Herren auch in den kommenden Wochen mit der gleichen Leidenschaft auftreten. Begonnen werden sollte damit in Berlin – ein weiterer Schritt ist in der Hauptstadt möglich mit 90 Minuten Vollgas, Kampf, Einsatz und Leidenschaft.

Die letzten Zeilen sollen nun aber unserem aktuell letzten SV´ler gelten. Am Samstag bist auch du endlich wieder in unsere Reihen zurückgekommen. Somit sind nach langer, langer Zeit alle unserer Leute wieder im Stadion! Ein schönes Gefühl, auch wenn es wahrscheinlich leider nicht für allzu lange Zeit sein wird. Und genau deswegen werden wir jeden einzelnen Moment gemeinsam genießen. Und sollte dann irgendwann wieder Einer vor den Toren der Stadien stehen, dann werden wir auf dich warten und uns zusammen auf diesen einen Moment freuen, wenn wir dich wieder willkommen heißen dürfen!

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