Spruchbanderklärung: Als e.V. von der Regionalliga in die Bundesliga, man kann auch ohne Ausgleiderung Erfolg haben!

Mit dem Gegner und Aufsteiger Darmstadt 98 gab sich einer der letzten drei verbliebenen eingetragenen Vereine neben dem VfB Stuttgart sein Stelldichein im Neckarstadion. Noch in der Saison 2010/2011 spielten die Lilien in der damaligen Regionalliga. 2012/2013 verblieb 98 aufgrund der Lizenzverweigerung der Kickers aus Offenbach in der dritten Liga. Drei Jahre und zwei Aufstiege später hat man das Oberhaus Bundesliga erreicht.

Im Hinblick auf die – von den Vereinsoberen so geäußerte „beste Option“ – Ausgliederung und der Milchmädchenrechnung „Ausgliederung = sportlicher Erfolg“ stellt der Weg der Hessen das genaue Gegenteil dar. Dies griffen wir mit zwei Spruchbändern auf:


Sicher, der Werdegang Darmstadts ist eine Ausnahme im heutigen Geschäft Profifußball. Wir sind auch nicht so vermessen zu glauben, dass dies in naher Zukunft weiteren eingetragenen Traditionsvereinen aus den unterklassigen Ligen gelingen wird. Und trotzdem beweist das Beispiel Darmstadt, dass für kontinuierlichen Erfolg mehr notwendig ist als kurzfristiges Geld. Geld allein wird für keinen andauernden sportlichen Erfolg sorgen, dazu bedarf es dann schon mehr. Und ob es ausgerechnet in Stuttgart am fehlenden Kleingeld liegt, dass der sportliche Erfolg ausbleibt, kann und muss im Rückblick doch in Frage gestellt werden.
Es bleibt dabei, dass man auch als eingetragener Verein Erfolg haben kann – und als ausgegliedertes Unternehmenskonstrukt ohne nachhaltig gezieltes Arbeiten Misserfolg einfährt. Darmstadt 98 ist ein positives Beispiel. Und auch der VfB kann ein solches Beispiel in naher Zukunft werden, das zeigt zu was ein e.V. fähig ist!

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